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Aspendos

Das Theater ist besonders sehenswert, es ist das besterhaltene in der Türkei, wurde später als Karawanserei genutzt.

Zumindest auf der Rückfahrt haben wir auch das berühmte Aquaedukt von Weitem gesehen

Es wird angenommen, dass Aspendos genauso wie Perge von den Achaern ca. 1000 v.Chr. gegründet wurde. Aspendos gehörte zuerst zu Lykien, wurde aber spaeter Pamphylien angegliedert. Der Fluss, der durch Aspendos führte, war geeignet für den Schiffsverkehr, so dass Aspendos gleichzeitig als Hafen dienen konnte.

Das Theater ist das am besten erhaltene römische Theater der Welt. Jedes Jahr wird hier ein Festival veranstaltet. Das Theater, gebaut im 2.Jh.n.Chr. bildet einen perfekten Halbkreis und die breiteste Stelle betraegt 95 m. Die Cavea hat insgesamt 41 Sitzreihen für 15.000 Sitzplaetze. Aus Inschriften am Theater erfahren wir, dass der Baumeister der Architekt Zenon aus Aspendos war. Gebaut wurde es unter der Herrschaft von Marcus Aurelius (161-180 n.Chr.) von zwei Brüdern, Cutius Chrispinus und Curtius Auspicatus, die es den Kaisern und Göttern weihten. Im Süden des Theaters liegen die Ruinen des Gymnasiums und der Baeder.

 

Perge

Perge gehörte zu einer der mächtigsten Städte Pamphyliens. Es ist sicherlich nicht mit Ephesos vergleichbar, aber durchaus sehenswert. Besonders die Prachtstraße ist sehenswert.

Geschichte:

Siedlungsspuren des frühen Chalkolithikums (4. Jahrtausend v. Chr.) auf dem Tafelberg bilden die ältesten Zeugnisse. Der in einem hethithischen Staatsvertrag von 1235 v. Chr. Parha genannte Ort ist vermutlich mit Perge gleichzusetzen. Dies lässt auf eine spätbronzezeitliche Siedlung schließen. Für die hethitische Zeit gibt es bisher nur wenige archäologische Zeugnisse, ebenso für die nach der lokalen Tradition angeblich nach dem Trojanischen Krieg erfolgte griechische Einwanderung. So werden etwa zwei Teilnehmer am Trojanischen Krieg als Gründungsheroen genannt – die Seher Kalchas und Mopsos. Im 7. Jahrhundert v. Chr. beginnt unter rhodischem Einfluss die Entwicklung zu einer griechisch geprägten Siedlung, nachdem Perge im 10.-8. Jahrhundert v. Chr. offenbar engen Kontakt zu Zypern pflegte. Als führende Stadt gehörte Perge dem Attisch-Delischen Seebund an. Die Stadt ergab sich Alexander den Großen, danach unter seleukidischer und ptolemäischer Herrschaft, nach dem Frieden von Apameia von 188 bis 133 v. Chr. unter pergamenischer Herrschaft; 333 v. Chr. war sie das Hauptquartier von Alexander dem Großen in Pamphylien. Danach römisch. Perge wurde 73/74 n. Chr. Hauptstadt der Provinz Lycia et Pamphylia. Ihre Blütezeit hielt bis in das 3. Jahrhundert n. Chr.

 

Das riesige Säulengeviert in Perge ist berühmt und beeindruckend (links im Luftbild)

Sehr beeindruckend ist idie Prachtstraße, durch die ein künstlicher, ca. 2 m breiter Wasserlauf führte. Es wurde von zwei riesigen Fischen gespeist, die die Straße abschlossen.

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